Pressemitteilungen
Kasseler Linke fordert Sondersitzung zu Kosten der Unterkunft und Stadtwerke Union Nordhessen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 02. September 2010 um 15:03 Uhr

Die Fraktion der Kasseler Linke.ASG hat am 31.8. eine Sondersitzung des Ausschusses für Finanzen, Wirtschaft und Grundsatzfragen beantragt. Nach der Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung ist eine solche Sitzung innerhalb von zwei Wochen durch zu führen.

Das eine Thema der Sondersitzung ist der Antrag „Mindestkriterien für rechtskonforme Ermittlung und Auszahlung der Kosten der Unterkunft nach SGB II und SGB XII“. Die Notwendigkeit eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung als zwingender Rahmensetzung für den Magistrat ergibt sich aus der Erfahrung, dass trotz der Aufhebung der Pauschalierung der Kosten der Unterkunft die Hilfebedürftigen durch die Stadt Kassel noch immer nicht ausreichend versorgt werden. Dabei orientieren sich die im Antrag vorgelegten Mindestkriterien noch nicht einmal an dem aus Sicht der Kasseler Linken.ASG politisch Wünschenswerten, sondern ausschließlich am geltenden Recht und der geltenden Rechtsprechung, die bisher durch die Stadt Kassel nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Zum anderen fordern wir über den Start des Regionalen Energieversorgungsverbunds SUN (Stadtwerke Union Nordhessen) zeitnah zu beraten und zu entscheiden. Die Gesellschaft soll die Kooperation zwischen Stadtwerken fördern und einen Beitrag für die Weiterentwicklung, Effizienzsteigerung und Neugründung von kommunalen Versorgungsstrukturen leisten.

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Parkgebührenskandal oder Geld sparen - koste es, was es wolle PDF Drucken E-Mail
Montag, den 28. Juni 2010 um 15:15 Uhr

In der Aufbereitung des Parkgebührenskandals, bei dem die Stadt Kassel rund 600.000 Euro verloren hat, ist die letzte Runde eingeläutet worden. In ihr geht es um das Disziplinarverfahren gegen einen leitenden Beamten der Stadt Kassel und die Haftungsfrage für die Schäden aus ungenügender Kontrolle. Die Verfahren gegen die Angestellten der unteren Verwaltungsebene waren schon abgeschlossen, ohne dass das Ergebnis in den Grundzügen öffentlich gemacht worden ist.

Im Bericht des auf Antrag der Kasseler Linken.ASG eingerichteten Akteneinsichtsausschuss war als Erklärungsansatz zu lesen: „Zum Verlust des Geldes haben letztendlich die interne Abwicklung der Sollstellung der Einnahmen und die damit verbundene nicht umfassende Überwachung der Geldflüsse geführt.“ Quelle: Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 2.7.2007

In der Bewertung der Ursache wurde bisher die mangelhafte Kontrolle der Zahlungen durch die Mitarbeiter benannt. In den tiefergehenden Berichten und Stellungnahmen wurden die ungeeigneten Strukturen zur Sicherstellung der Zahlungen ergänzt. Und in der Medienberichterstattung wurde dann auch mal Herr Witte als Dezernent des Straßenverkehrsamts als „politisch“ verantwortliche Führungskraft gebrandmarkt. Der eigentliche Anlass und der eigentlich Verantwortliche spielte in der öffentlichen Diskussion bisher kaum eine Rolle.

„Ohne den dogmatischen Privatisierungskurs des sozialdemokratischen Kämmerers Dr. Jürgen Barthel wäre ein solch immenser Schaden kaum vorstellbar gewesen.“ so Axel Selbert rechtspolitischer Sprecher der Kasseler Linke.ASG.

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Nicht an der Rutsche oder an der Fassade sparen - sondern am Standort! PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 27. Juni 2010 um 09:24 Uhr

25 Millionen Euro hat das Kasseler Stadtparlament dem Kämmerer Dr. Barthel als obersten Badbaumeister bewilligt für den Neubau eines Sport- und Freizeitbades. Dies soll nach Dr. Barthels Logik auf der Fläche des heutigen Auedammfreibades am allerbilligsten entstehen können.
Nachdem die Planer des preisgekrönten Entwurfs jetzt die erste Ausführungsplanung entwickelt habe, ist man einschließlich notwendiger und nützlicher Einbauten schon bei Baukosten von ca. 31 Mill. Euro.
Weil das den bewilligten Rahmen sprengt, hat Dr. Barthel jetzt den Stadtverordnetenfraktionen eine lange Vorschlagsliste unterbreitet, an welchen Bauteilen man noch 5 bis 6stellige Euro-Beträge zusammenstreichen könnte. Sie sollen entscheiden, worauf sie am Liebsten verzichten wollen: auf die Breite der Wasserrutsche, auf ein Beach-Volleyballfeld, auf eine Wasserrutsche, auf einen Wasserspielplatz, auf familienfreundliche größere Umkleidekabinen, auf Unterdeckenverkleidungen, auf sich erst in mehreren Jahren amortisierende Energiesparmaßnahmen, auf freundliche Fassadenelemente, auf … ?

Wenn man dann wieder den 25 Millionen nahe kommt, wird das ein sehr abgespecktes und wenig einladendes Zentralbad werden.

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Kombibad am Auedamm - Spiel mit gezinkten Karten PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 12:38 Uhr

Beim Neubau des Kombibads sind - für viele nicht sonderlich überraschend – inzwischen die weiteren Kostensteigerungen aus dem Sack gelassen worden. Der Kämmerer präsentiert zwar eine Liste möglicher Streichungen, drückt sich aber vor einer Entscheidung. Nach seinem Wunsch sollen  nun die Fraktionen die Verantwortung fürs Streichen übernehmen. Die Fraktion 'Kasseler Linke für Arbeit und soziale Gerechtigkeit' lehnt diese Vorgehensweise entschieden ab.

Auf der Streichliste stehen die Ergebnisse aus der Kinder- und Jugendbeteiligung. Da wurde mit einigem Aufwand eine Beteiligung durchgeführt, um das Ergebnis bei erster Gelegenheit weg zu schmeißen. Das ist gegenüber den Kindern- und Jugendlichen unehrlich und verstärkt den Eindruck von der Politik und Verwaltung nicht ernst genommen zu werden.

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Rechtsmäßige Kosten der Unterkunft einfordern PDF Drucken E-Mail
Montag, den 31. Mai 2010 um 10:06 Uhr

„Stellen Sie unbedingt einen Antrag auf rückwirkende Übernahme Ihrer tatsächlichen Miet- und Heizungskosten, wenn diese bisher nicht vollständig von der Arbeitsförderung der Stadt Kassel erstattet wurden“. Diese dringende Empfehlung gibt Axel Selbert aus der Stadtverordnetenfraktion der Kasseler Linke für Arbeit und soziale Gerechtigkeit an alle EmpfängerInnen von Arbeitslosengeld II.

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OB-Wahl: Kai Boeddinghaus als Kandidat der Kasseler Linken nominiert PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 19. Mai 2010 um 12:42 Uhr

Das Kommunalwahlbündnis 'Kasseler Linke für Arbeit und soziale Gerechtigkeit' hat ihren Stadtverordneten Kai Boeddinghaus als Kandidaten zur Kasseler Oberbürgermeisterwahl 2011 nominiert.

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Stadt Kassel produziert weiter soziale Ungerechtigkeit PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 07. Mai 2010 um 08:17 Uhr

Die Kasseler Linke.ASG protestiert aufs Heftigste gegen die drohende Vertreibung einer Großfamilie aus ihrer Wohnung durch die ungerechte Regelung bei den Kosten der Unterkunft für TransferleistungsempfängerInnen.

In diesem Fall sind eine allein erziehende Mutter und ihre 5 Kinder betroffen, darunter die körperlich und geistig behinderte Tochter. Nach vielen Jahren soll sich die Familie nun plötzlich eine andere Unterkunft suchen, berichtete der ExtraTip Ende März. Was lässt die Wohnkosten nach so vielen Jahren auf einmal als nicht mehr angemessen erscheinen? Zumal die städtische Wohnungsbaugesellschaft GWG eine deutliche Grundmietsenkung in Aussicht gestellt hat. Zum einen ist der Lebensmittelpunkt der Familie seit mehr als 9 Jahren in der Wohnung; zum anderen gibt es in Kassel bekannterweise eine Unterversorgung an barrierefreiem Wohnraum, der nicht nur in diesem Fall dringend benötigt wird.

Nun fordert die Stadt Kassel die Familie zum Umzug auf, obwohl sich die Stadt über die Unterversorgung im Klaren ist und der Familie noch nicht mal angemessenen Wohnraum anbieten kann.

 "Die 6-köpfige Familie ist das beste Beispiel für die unsoziale Praxis der Stadt und wie sie mit ihren Einwohnern umgeht: auf Kosten der Ärmsten sparen, damit sie ihre schönen Projekte wie den Caldener Flughafen finanzieren kann", moniert die Stadtverordnete Renate Gaß.

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Weitere Kürzung des Bundesanteils an den Kosten der Unterkunft PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 18. März 2010 um 17:12 Uhr

MdB Björn Sänger und Mechthild Dyckmans stimmen für erneute Kürzung des Bundesanteils an Unterkunftskosten

Kosten für Stadt Kassel 1,38 Mio EURO
Die Fraktion der Kasseler Linke.ASG kritisiert die Kürzung des Bundesanteils an den Unterkunftskosten durch Union und FDP im Bundestag. „Dieser Beschluss treibt Kassel weiter ins finanzielle Abseits“ so Renate Gaß, sozialpolische Sprecherin der Kasseler Linke. Seit längerem ist absehbar, dass aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung die Arbeitslosigkeit und die Zahl der ALG-II Beziehenden weiter wachsen. Außerdem steigen seit Jahren die Heizkosten.
„Mitten in der Krise lassen Union und FDP die Kommunen auf den gestiegenen Kosten der Arbeitslosigkeit sitzen.“, so Renate Gaß.
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Termine

BürgerInnensprechstunde
07 September 2010 (14:00 - 16:45)
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Offene Fraktionsitzung Stadtverordnetensitzungsvorbereitung
30 September 2010 (19:00 - 21:00)
(Fraktion)

Schlachthof Raum 3


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