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| Kombibad am Auedamm - Spiel mit gezinkten Karten |
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| Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 12:38 Uhr |
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Beim Neubau des Kombibads sind - für viele nicht sonderlich überraschend – inzwischen die weiteren Kostensteigerungen aus dem Sack gelassen worden. Der Kämmerer präsentiert zwar eine Liste möglicher Streichungen, drückt sich aber vor einer Entscheidung. Nach seinem Wunsch sollen nun die Fraktionen die Verantwortung fürs Streichen übernehmen. Die Fraktion 'Kasseler Linke für Arbeit und soziale Gerechtigkeit' lehnt diese Vorgehensweise entschieden ab. Auf der Streichliste stehen die Ergebnisse aus der Kinder- und Jugendbeteiligung. Da wurde mit einigem Aufwand eine Beteiligung durchgeführt, um das Ergebnis bei erster Gelegenheit weg zu schmeißen. Das ist gegenüber den Kindern- und Jugendlichen unehrlich und verstärkt den Eindruck von der Politik und Verwaltung nicht ernst genommen zu werden. Standortbezogenen Mehrkosten dagegen, wie die Kosten der aufwendigen Gründung auf unstabilem Untergrund, wurden in den letzten Jahren heftig geleugnet um sie jetzt als unausweichlich darzustellen. Die mit inzwischen über 500.000 Euro im Jahr erheblichen Kosten für die Busanbindung werden der KVG aufs Auge gedrückt und bei der Betrachtung der Bäderkosten ganz unter den Tisch gekehrt. Die Betriebskosten des Neubaus im Überschwemmungsgebiet schimmern nur im Ansatz in der hinter verschlossenen Türen vorgestellten Präsentation durch. Auf der Streichliste stehen auch energieeinsparende Maßnahmen. Damit würden nur scheinbar Kosten gesenkt. Denn dann müssten die Städtischen Werke die Last in Form höherer Betriebskosten über viele Jahre zahlen. Mit den Zugeständnissen in Richtung Kinderbeteiligung, ökologischen Standards oder architektonischer Qualität wurde Zustimmung zu dem Projekt erkauft. Jetzt kommen die Zugeständnisse auf die Streichliste. Das bestätigt, dass die Entscheidung für ein Kombibad an diesem Standort von Anfang an das Problem war und bleibt. „In jedem Fall muss eine Kosten-Nutzen-Analyse auf der Basis eines Betriebskostenplans für 30 Jahre Betriebszeit einschließlich der auf die KVG verlagerten Kosten in die Öffentlichkeit und in die Stadtverordnetenversammlung.“ so Norbert Domes Fraktionsvorsitzender der Kasseler Linke.ASG. „Die Kalkulation der Betriebskosten ist eine selbstverständliche Anforderung für jeden Existenzgründer und jeden Straßenbahnneubau, das muss auch beim Kombibad gelten.“ |
Termine
07 September 2010 (14:00 - 16:45)
(Fraktion)
Tips rund um Soziales und ALG II
Fraktionsbüro Rathaus Zimmer W 25
14 September 2010 (14:00 - 16:45)
(Fraktion)
Tips rund um Soziales und ALG II
Fraktionsbüro Rathaus Zimmer W 25
21 September 2010 (14:00 - 16:45)
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Fraktionsbüro Rathaus Zimmer W 25
28 September 2010 (14:00 - 16:45)
(Fraktion)
Tips rund um Soziales und ALG II
Fraktionsbüro Rathaus Zimmer W 25
30 September 2010 (19:00 - 21:00)
(Fraktion)
Schlachthof Raum 3




