Neue Pressemitteilungen

Parkgebührenskandal oder Geld sparen - koste es, was es wolle
In der Aufbereitung des Parkgebührenskandals, bei dem die Stadt Kassel rund 600.000 Euro verloren hat, ist die letzte Runde eingeläutet worden. In ihr geht es um das Disziplinarverfahren gegen einen...
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Nicht an der Rutsche oder an der Fassade sparen - sondern am Standort!
25 Millionen Euro hat das Kasseler Stadtparlament dem Kämmerer Dr. Barthel als obersten Badbaumeister bewilligt für den Neubau eines Sport- und Freizeitbades. Dies soll nach Dr. Barthels Logik auf der...
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Kombibad am Auedamm - Spiel mit gezinkten Karten
Beim Neubau des Kombibads sind - für viele nicht sonderlich überraschend – inzwischen die weiteren Kostensteigerungen aus dem Sack gelassen worden. Der Kämmerer präsentiert zwar eine Liste möglicher Streichungen, drückt...
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Fraktion der Kasseler Linke.ASG
Widerspruch bei den Kosten der Unterkunft PDF Drucken E-Mail

BSG-Urteil gegen Pauschalierung

Nachdem im Juli 2009 das Bundessozialgericht ein klares Urteil (B 14 AS 36/08 R) gegen die Pauschalierung der Heizkosten gefällt hat, versucht die Stadt die KdU neu zu regeln. Es müssen, so lautet die Entscheidung, „die laufenden Leistungen für Heizung grundsätzlich in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen“ erbracht werden. Dies enthält aber nicht die Neuregelung; statt dessen ist mal wieder eine rechtswidrige Obergrenze eingeführt worden, die nicht den wirklichen Bereich des unteren Wohnungsmarktsegments für LeistungsempfängerInnen einbezieht. Somit werden  wieder Tausende HilfeempfängerInnen nicht die angemessenen Kosten erhalten.
 

Widerspruch lohnt sich! Anspruch einfordern

Wer die tatsächlichen Kosten übernommen bekommen möchte, kann entweder Widerspruch gegen den aktuellen Bescheid einlegen (Musterwiderspruch) oder einen Antrag auf Abänderung des Bescheides stellen, wenn die vier-wöchige Widerspruchsfrist schon abgelaufen sein sollte (Abänderungsantrag). ACHTUNG: Bitte erst durchrechnen, ob die gezahlten Kosten der Unterkunft wirklich unter der tatsächlichen Miete lagen. Wenn das schwer zu ermitteln ist, bitte zu einer Beratungsstelle gehen (z.B. zu unser Bürgersprechstunde: jeden Dienstag 13-15.45 Uhr, außer in den Schulferien). 

Musterwiderspruch hier runterladen

Abänderungsantrag hier runterladen

Rechtsmäßige Kosten der Unterkunft rückwirkend (!) einfordern

Durch die Pauschalierung der Unterkunftskosten (KdU) hat die Stadt in den letzten Jahren auf Kosten der Armen jede Menge eingespart. Dies wird deutlich, wenn man den Betrag beachtet, der nach Abschaffung der Pauschalierung von jetzt an zusätzlich jedes Jahr investiert werden muss. Dieser Betrag von immerhin 2,3 Mio wurde den HilfeempfängerInnen seit 2005 jährlich vorenthalten. Wenn man jetzt noch die weitere illegale Deckelung der Kosten der Unterkunft bei der Neuregelung  betrachtet, wäre der bisher fehlende Betrag noch höher.

Die Hinhaltetaktik der Stadt seit letztem Sommer hat außerdem dazu geführt, dass erst jetzt nach mehr als einem dreiviertel Jahr nach der Urteilsverkündigung gegen die Pauschalierung die Stadt aktiv wird und  politisch angeblich umschwenkt - und das nur auf Drängen unserer  Fraktion und BürgerInnen der Stadt, die die unsoziale Politik nicht mehr mitmachen und massenhaft Widersprüche gegen die Pauschalierung eingereicht haben. Auch wurde ein Antrag in der letzten Stadtverordnetenversammlung abgelehnt, der gefordert hatte zu überprüfen, ob einige LeistungsempfängerInnen das Recht auf Nachzahlungen haben. Denn die Neuregelung und damit die Abschaffung der rechtswidrigen Praxis der Stadt wird erst ab Juli 2010 für alle gelten.

Deswegen ruft wir die LeistungsempfängerInnen des Rechtskreises SGB II auf, zumindest die zu wenig gezahlten Beträge seit Juli 2009 von der Stadt zurückzufordern und Anträge an die AFK zu stellen. Ein dafür von uns erstelltes Formular kann hier heruntergeladen werden. Die Anzahl solcher Anträge sind letztendlich auch ein Ausdruck dafür sein, dass Einsparungen auf Kosten der Ärmsten nicht einfach hingenommen werden.

Musterschreiben Rückwirkende Zahlung der Unterkunftskosten hier runterladen 

(ACHTUNG: Bitte erst durchrechnen, ob die gezahlten Kosten der Unterkunft wirklich unter der tatsächlichen Miete lagen. Wenn das schwer zu ermitteln ist, bitte zu einer Beratungsstelle gehen und es dort durchrechnen lassen (z.B. zu unser Bürgersprechstunde: jeden Dienstag 13-15.45 Uhr, außer in den Schulferien).)

Nur wer sich sein Recht holt, kann in dieser Gesellschaft sein Recht bekommen.

 
Zur SPD-Grüne Vereinbarung in Kassel PDF Drucken E-Mail
Ein Kommentar von Norbert Domes:

Viele (auch löbliche) Absichtserklärungen, wenig Handfestes.
Aber bemerkenswert ist, was nicht drin steht.
 
Nichts zum Flughafenneubau Kassel-Calden, nichts zum Langen Feld.
Die Vereinbarung kennzeichnet Flughafen und Langes Feld nicht als Punkte, in den SPD und Grüne unterschiedliche Position haben, es wird auch kein Kompromiss formuliert, es wird dazu einfach geschwiegen. Folgerung: die Grünen akzeptieren offenbar stillschweigend die Position der SPD und hoffen darauf, dass es bis zur nächsten Wahl keiner merkt.

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Kasseler Linke für Arbeit und soziale Gerechtigkeit PDF Drucken E-Mail
Im November 2005 haben 82 Kasseler BürgerInnen ein Wahlbündnis zur Kommunalwahl 2006 gegründet

In der einstimmig beschlossenen Selbstverständniserklärung heißt es: "Die Kasseler Linke für Arbeit und Soziale Gerechtigkeit ist ein Bündnis für Menschen, die in Kassel auf kommunaler Ebene für eine Politik der sozialen Gerechtigkeit eintreten: Wir stehen für die Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungssituation, für den Erhalt und den Ausbau von kommunalen Eigentum und für ökologische Verantwortung. Wir leisten Widerstand gegen Privatisierung, Arbeitszeitverlängerung und gegen die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Wir stehen für eine transparente Politik."

Das ist in dieser Form und Breite für Kassel ein neues Projekt. Die Unterstützerinnen und Unterstützer kommen aus den verschiedensten Bereichen, den Gewerkschaften, der globalisierungskritischen Bewegung, aus sozialen und kulturellen Initiativen, der WASG, der Linkspartei, anderen Parteien und politischen Gruppierungen. Die Kasseler Linke.ASG will dem Sozialabbau entgegenwirken, sich für eine kommunale Politik für Arbeitsplätze, für soziale Gerechtigkeit und Solidarität einsetzen. Mit einer ökologischen Stadtentwicklungs-und Verkehrspolitik und soll einer lebenswerteren Stadt der Weg bereitet werden. Erklärtes Ziel ist es, keiner Koalition und keinem Projekt Stimmen zu geben, die eine Umverteilungspolitik von unten nach oben durch Sozialabbau, Beschäftigungsabbau oder Privatisierungen zum Ziel hat.

Die Kasseler Linke.ASG versteht ihre Arbeit als Unterstützung für Menschen, die in sozialen, Umwelt-, Kultur- und. Erwerbslosen und Bildungsinitiativen, in Gewerkschaften und Verbänden arbeiten. Ihrer fachlichen und politischen Kompetenz soll zusätzliches Gehör verschafft und ihre Arbeit mit Informationen aus dem Stadtparlament gestärkt werden. Die Kandidatur soll keinen Ersatz für außerparlamentarische Aktivitäten sondern eine Ergänzung darstellen.
Die Kasseler Linke.ASG versteht sich als aktive Opposition, die Alternativen konkret und mit realisierbaren Konzepten formuliert.

 

Termine

BürgerInnensprechstunde
17 August 2010 (13:00 - 15:45)
(Fraktion)

Tips rund um Soziales und ALG II
Fraktionsbüro Rathaus Zimmer W 25


Die Zukunft der Städtischen Werke
19 August 2010 (19:00 - 21:30)
(Fraktion)

Wohin sollen sich die Städtischen Werke entwickeln? Welche Ziele und Strategien für einen kommunalen Versorger gibt es? Mit welchen Vor- und Nachteile, für Bürger, Beschäftigte, Kommunalfinanzen und Umwelt sind die verschiedenen Modelle...


BürgerInnensprechstunde
24 August 2010 (13:00 - 15:45)
(Fraktion)

Tips rund um Soziales und ALG II
Fraktionsbüro Rathaus Zimmer W 25


BürgerInnensprechstunde
31 August 2010 (13:00 - 15:45)
(Fraktion)

Tips rund um Soziales und ALG II
Fraktionsbüro Rathaus Zimmer W 25


BürgerInnensprechstunde
07 September 2010 (13:00 - 15:45)
(Fraktion)

Tips rund um Soziales und ALG II
Fraktionsbüro Rathaus Zimmer W 25


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